Artist Statement

Meine Werke eröffnen Bildräume, die nicht nur betrachtet, sondern betreten werden: vielschichtig, atmosphärisch, emotional. Ihre Wirkung entfaltet sich oft erst im zweiten Blick, wenn die Oberfläche beginnt, die darunter liegenden Schichten freizugeben.

Ich arbeite mit digitalen Collagen, die aus vielen meiner eigenen Fotografien entstehen. Durch Überblendungen, Layering und subtile Farbverschiebungen löse ich die sichtbare Welt aus ihrer Eindeutigkeit. In meinen Kompositionen fließen Realität, Erinnerung und Interpretation ineinander. Die Werke entstehen intuitiv — aus spontanen Impulsen, die mich an jedem Ort und zu jeder Zeit erreichen. Das digitale Medium ist für mich essenziell, weil es mir Freiheit von Material, Ort und Zeit ermöglicht.

 

Kontakt

Atelier 3A
Gabriele Breu

Spinnereiinsel 3 A
D-83059 Kolbermoor

Telefon +49 (0)172.8244445
eMail info@gbreu-atelier3a.de

 

Ich erschaffe keine Fantasiewelten, sondern Interpretationsräume aus real erlebten Fragmenten, die ich bewusst verschiebe, verfremde und neu zusammensetze. Meine Werke sprechen über Wahrnehmung, Identität, Erinnerung — und über die Geschichten, die wir über uns selbst schreiben. Sie fragen, wie viel Wahrheit ein Bild tragen kann und wie viel Interpretation wir ihm beimischen.So wird jedes Werk zu einem Resonanzraum: ein Ort, an dem meine innere Wahrheit auf die des Betrachters trifft — und beide sich für einen Moment erkennen.

Social Media

Meine Bildwelten verbinden die schattenreiche Ästhetik urbaner Szenen mit der farbigen Schwerelosigkeit surrealer Traumlandschaften. Licht, Farbe und Atmosphäre verdichten sich zu stillen Räumen des Übergangs: Orte des Inne haltens, des Erkennens, des inneren Wandels. Diese Räume sind weder real noch erfunden — sie sind Verdichtungen von Wahrnehmung.

Meine Kunst entsteht aus der Frage, wie wir Wirklichkeit konstruieren. Fotografie zeigt, was existiert — meine Arbeiten zeigen die Überlagerung von Momenten, Zeiten und Orten. Sie laden dazu ein, in neue, surreale Welten einzutauchen und darin die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.